Laura Moinian

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Biografie Laura Moinian

Die Hamburger Cellistin Laura Moinian wurde 1994 in eine Musikerfamilie hineingeboren. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Vier Jahre später begann sie mit dem Violoncellounterricht bei Christina Lüdicke am Konservatorium Schwerin.

Erste Wettbewerbserfahrungen sammelte sie 2007 beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ und gewann einen 1. Preis in der Solowertung und im Klavier-Trio. Infolge ihrer hervorragenden Bewertung beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im selben Jahr wurde sie – gerade einmal zwölfjährig – vom NDR eingeladen, als Solistin eines live übertragenen Konzerts mit dem Ensemble Resonanz im Rolf Liebermann Studio Hamburg zu spielen. Im Sommer 2007 bestand Laura Moinian die Aufnahmeprüfung am Berliner Julius-Stern-Institut für hochbegabte Jungstudenten und studierte die vier darauffolgenden Jahre in der Klasse von Prof. Matias Oliveira de Pinto. 2010 nahm Laura Moinian als Jungstudentin ihr Studium an der Lübecker Musikhochschule bei Ulf Tischbirek auf; noch im selben Jahr gab sie ihr Solo-Debüt unter der Leitung von Matthias Foremny mit dem Cellokonzert von Dmitri Kabalewski am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Ein „Foundation“-Stipendium ermöglichte ihr ein Studium bei Melissa Phelps am Royal College of Music London, wo sie 2012 gemeinsam mit der Violinistin Naoka Aoki ein Konzert in der Wigmore Hall gab. An der Musikhochschule Hannover setzt Laura Moinian ihre Studien bei Leonid Gorokhov und Troels Svane fort. Beim dortigen Hochschulorchester gab sie 2015 ihr Debüt mit Dvořáks Cellokonzert. Gemeinsam mit Lars Vogt und Leonid Gorokhov entwickelte sie „Beethoven x 5“, ein Konzertprogramm mit allen beethovenschen Cellosonaten, welches sie u. a. beim „Festival Buxtehude“ im Sommer 2016 aufführte.

Begegnungen mit und Meisterkurse bei Jens Peter Maintz, Michael Sanderling, Martin Löhr, Wen Sinn Yang, Martin Ostertag, Louise Hopkins, Johannes Goritzki, Claudio Bohorques, Troels Svane, Peter Bruns, Leonid Gorokhov sowie David Geringas prägten ihr Cellospiel und ihre künstlerische Weiterentwicklung.

Laura Moinian hat nicht nur solistisch Konzerterfahrungen gesammelt, sie musiziert auch gern in verschiedenen Orchestern und Kammerformationen. Als Mitglied der 12 Cellisten des Julius-Stern-Institutes trat sie in ganz Europa auf. Darüber hinaus war sie Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie (2009) und der Jungen Deutschen Philharmonie (2014).

Neben Ersten Preisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wurde Laura Moinian beim „Internationalen Wettbewerb für Violoncello“ in Liezen mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Im Duo mit dem Pianisten Richard Schwennike wurde sie im November 2014 erfolgreichste Teilnehmerin der „Talentbörse“ und gewann mehr als 20 Konzerte in ganz Deutschland, unter anderem im Sendesaal Bremen. Mit der Pianistin Camilla Li erspielte sie sich einen 2. Preis beim „Beethoven Competition“ London und gab ein Recital in der Regents Hall in London. Sie war Stipendiatin der Stiftung „Live Music Now“ (2014), dem höchst dotierten deutschen Kulturpreis „Tonali“ (2015) und „Akoesticum“ in Holland (2016). Seit 2016 wird sie durch die Agentur „Tonalisten“ vertreten.

Im Mai 2016 nahm Laura Moinian zusammen mit dem englischen Pianisten Jamie Bergin beim Label Magic Mile Music in Hannover ein Album mit Lieblingswerken von Schubert bis Popper auf, welches am 2. Juni 2017 veröffentlicht wurde.

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