Laura Lato

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Foto: Anelia Janeva

Stolz. Feminin. Und ungeheuer zielstrebig. Wer das erste Mal mit Laura Lato über ihre Musik spricht, merkt sofort: Die Frau hat’n Auftrag. Die will was. Nun veröffentlicht die junge Künstlerin ihr Debütalbum „Kristallkind“.
Mit ihrem Album legt Laura Lato eine Sammlung moderner und durchschlagkräftiger Pop-Songs vor, die auf internationalem Niveau produziert sind und dabei den Tiefgang deutschen Songwriting-Handwerks aufgreifen. Die großen Fragen einer reflektierten Mitt-Zwanzigerin verwoben in druckvolle, moderne Arrangements.
Thematisch greift Laura Lato alles auf, was sie beschäftigt. Ob es in „Asche der Nacht“ um die Vergänglichkeit eine Party-Liaison geht, die mit dem präsenten Klavier-Pattern das Club-Gefühl passend einfängt oder in „Voodoo“ fast ein bisschen düster wird, wenn die Künstlerin sich selbst als Voodoo-Puppe opfert, weil sie sich für ihr Fehlverhalten gegenüber jemand anderem entschuldigen möchte.
Insgesamt hebt Laura Lato sich angenehm vom aktuellen Singersongwriter-Tum in Deutschland ab. Her mit dem Kleid, rein in die High Heels, Glamour getankt und los geht’s. Das ist moderner Feminismus. Machen Beyoncé & Co uns doch wunderbar vor. Zeit, in Deutschland Denkmuster zu durchbrechen – und das macht Laura Lato nur allzu gern.
Wir haben auf Laura Lato gewartet. Sie selbst weiß das schon ganz lange.

“Kristallkind” erscheint im Sommer 2019 bei Magic Mile Music.

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